Donnerstag, 27. März 2014

[SR5] Mein erstes Mal - Shadowrun5

Willkommen in den Schatten, Chummer!

"Wir schreiben das jahr 2074, die Metamenschheit lebt im Zeitalter der wiedererwachten Magie mit Elfen, Zwergen, Trollen und Orks mitten unter sich."

Oder so ähnlich. Heute abend, Donnerstag 27.03.2014, wird es wieder Zeit für "Mein erstes Mal", nein, nicht mit der Bravo und Dr. Sommer, sondern mit EinfachNurA im System Shadowrun, fünfte Edition. Ich bin schon ganz aufgeregt.

Als Spielleiter fungiert in dieser Runde Muron und mitspielen werden
    • Talasu als "Shodan" - Elfe - Technomancerin
    • zwergpaladin als "Graubart" - Zwerg - KI-Adept
      und natürlich Moi, L'EinfachNurA, als
      Dr. Aurora "Butterfly" Righelli, einer elfischen Unterhändlerin/Ärztin, die aber auch gerne Gener niederballert, wenn es sein muss und die es wagen ihr Team zu bedrohen.




      Gemeinsam werden wir Seattle unsicher und hoffentlich einige Nuyen machen. 

      Für mich ist das, neben der ersten Runde Shadorun 5, auch das erste Mal, dass ich versuche eine Frau zu spielen. Ob das gelingt, mal sehen.

      Da ich natürlich noch nicht weiß, was passieren wird, werde ich diesen Artikel dann nächste Woche fortsetzen, weil ich diese Wochende nicht zu hause bin.

      Yo, Cummer!
      A.

      Fortsetzung:

      Butterfly wurde durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen und der Anrufer teilte ihr nur mit, schnell in "Hagers Waffelhaus" zu kommen, da man dort einen Auftrag erhalten sollte. Verwirrt fragte sie sich, wer der Herr wohl wäre, aber Nuyen sind immer gut, elfischer Wein und Designerkleider sind schließlich nicht billig. Außerdem soll auch noch Geld für das Armenhospiz übrig sein, das sie unterstützt.

      "Waffels, ho!"

      Dort angekommen gab es gratis Speis und Trank, schon einmal gut, und ein Herr Telenow stellte sich uns vor. "Uns" bestand neben Butterfly noch aus "Graubart" und "Shodan", die Aurora dort erst kennen lernte.

      Dieser Herr wollte uns nun anwerben jemanden für ihn aus dem Salish-Sidhe-Gebiet zu extrahieren, einen gewissen Herr Takahashi. Wir erhielten Standortangaben sowie einen Wegbeschreibung für den Rückweg und wir solltens und, falls möglich, noch darum kümmern einen verlorengegangenen Kojoten, einen orkischen Schmuggler, zu finden, also denjenigen, der eigentlich Herrn T. holen sollte.

      Versprochen wurden uns dafür 700 Nuyen sowie der Wagen des Orks.

      Graubart inspizierte den Wagen und fand ihn als durchaus brauchbar, da er ordentlich aufgemotzt war, etwa mit Geheimfächern und anderem Schmugglerschnickschnack.

      Als Unterhändlerin war es mir natürlich ein Bedürfnis diese miese Bezahlung zu erhöhen also flux die maßgeschneiderte Pheromondrüse angeschmissen, mein verführerischtes Lächeln aufgesetzt und den Herrn davon überzeugt, dass 1.000 Nuyen, und zwar für jeden, sowie einen Vorauszahlung, angemessen wären. Dies löste allgemeine Heiterkeit bei meinen Mitrunnern aus, da die Karre des Orks wohl noch ein paar Tausend mehr bringen würde.

      Wir machten uns sogleich auf zur Grenze, erkundeten diese etwas und fanden einen schlecht bewachten Grenzposten, der aber durch ein sehr gutes Stahltor gesichert war, welches ein gewaltsames Druchqueren behindert hätte.

      Da unser Zwerg einen eher bescheidenen SIN hat, wurde er kurzerhand in eines der Schmugglerfächer gestopf, mit etwas Getränk und einer leeren Falsch, falls er mal muss und unsere gesammten Waffen, Holster und andere eher illegale Ausrüstung in die anderen Fächer verteilt, nachdem WI-FI und sontiges deaktiviert wurde.

      Als brave Bürger ließen wir unsere SINs ausstrahlen und die Grenzwächter waren auch völlig zufrieden damit. Wider Erwarten kam es zu keinerlei Zwischenfällen auf dem Weg zum Ziel, einer Bar in der unser Paket auf uns warten sollte. Auf dem Dach des Gebäudes machten wir einen Gestalt aus.

      Diese betraten Graubart und Butterly, während Shodan im Lieferwagen wartete, und begaben uns an den Tresen. Um uns fanden wir normale Besucher und in einer Ecke drei ziemlich verdächtig aussehende, finster dreinblickende Gesellen. Außerdem saß unser Päckchen ebenfalls am Tresen. Zu unserer Überraschung saß er obendrein noch im Rollstuhl und somit war an einen schnelle Flucht nicht zu denken.

      Die Finsterlinge beäurgten Takahashi ohne Unterlaß, was uns vermuten ließ, dass es zu unerfreulichen Gewaltausbrüchen käme, sollten wir jetzt einfach mit T. herausmaschieren.

      Erst einmal stellen wir uns mit dem Codesatz bei Takahashi vor, der natürlich mit einem Ork rechnete. "Hallo, Mr. White schickt uns, er ist leider verhindert", weil er vermutlich tot ist, aber Sie müssen nicht alles wissen.

      Erfreut nahm dieser das zur kenntnis, stellte jedoch fest, dass die Typen ihm schon einen Weile folgen. Wir grübelten wie wir hier möglichst unauffällig hinaus kämen.

      Leider hatte die Bar keine Hintertür, was für ein Drecksladen, so dass nur die Fronttür blieb. Wir entschieden uns dafür, unsere Technomancerin den Feueralarm auslösen zu lassen, so dass wir dann, selbstverständlich total panisch, das Gebäude verlassen und dann in den vor der Tür parkenden Lieferwagen einsteigen könnten.

      Graubart begutachtet die drei Typen magisch und stellt leider fest, dass wir es mit einem Magier zu tun hatte, der mit uns eben dies tat, einem Gardisten und einem Samurai. Dazu noch der Kerl auf dem Dach. 

      Der Feueralarm schrillte auch gleich los, aber unsere drei Verdächtigen machten keine Anstallten zu gehen, weshalb Graubart sie dann mit einer Schockgranate motivieren wollte. Dies verursachte Schaden, trieb sie aber nicht hinaus.

      Ich nahm meine beiden Ares Predator V und schoß auf dem Magier, "Always kill the Mage first!", was nicht so gut für seine Gesundheit war. Zufrieden wandt ich mich dem nächsten Ziel zu, da ich eine verdammte Angst vor Magien habe. Und nur Willenkraft 1, was damit natürlich nichts zu tun hat, hust, weil ich das bei der Charaktererstellung ignoriert hatte.

      Takahashi rollte derweil schon Richtung Ausgang, während Graubart Granaten schmiss und wir den Sam un den Gardisten mit Patronen beglückten. Nach kurzer Zeit lagen alle Gäste verängstigt, aber unverletzt, am Boden, während die Finsterlinge auch lagen, aber verletzt, wenn auch nicht tot, was Graubart freute. Leute verletzen geht, Leute töten aber nicht, wenn man es vermeien kann.

      Derweil beglückte Shodan den Herren auf dem Dach mit Spikes in der Matrix die seiner Waffe nicht gut taten, dem Typen selbst aber nicht schadeten, aber für uns eine Gefahrenquelle ausschalten würde. Dachten wir zumindest.

      In der Bar kippte der Gardist einen Tisch als Deckung um, vergaß jedoch Graubart Granaten. Nachdem dieser auch gelegt war, durfte der Samurai meine Patronen kennen lernen.

      Wir plünderten die drei - Yeah, Loot! - und ich bekam einen neuen Mantel, dazu ein Schnellfeuergewehr und wir fanden noch Credsticks und anderes. Nach unsere Vorstellung dort liefen wir vollbeladen hinaus, denn die anderen Gäste lagen immer noch am Boden und machten keine Anstalten uns aufzuhalten. Wunderbar.

      Takahashi wollte in unseren Wagen, als der nette Herr auf dem Dach einfach eine Sprenggranate vor den Eingang warf, die T. umwarf und Graubart verletzte, als dieser hinausging.


      Wütend wie er war ging unser KI-Adept nicht nur sprichwörtlich sondern auch tatsächlich die Wände hoch und kam direkt vor dem dem Granatenschmeißer auf dem Dach zum Vorschein. "Gib auf und gib mir dein Zeug oder ich prügele dich grün und blau!", drohte unsere Zwerg, was den Herren seine Hände in die Höhe strecken ließ und Graubart freute sich über neue Granaten, drei Spreng- als Ersatz für die benutzten Schockgranaten.

      Zufrieden luden wir Takahashi ein und ließen den Wagen losfahren während ich mich mit meinem Medipack um den verletzten Graubart kümmerte, wozu war ich Ärztin.

      Und somit rollte ein Bully mit vier recht zufriedenen Leuten hinaus in die Dunkelheit.

      Mir hat die Runde sehr viel Spaß gemacht und ich freue mich schon auf das nächste Mal Shadowrun.