Dienstag, 18. März 2014

[DSA] Das Auge des Dämons


"Das Auge des Dämones" wurde fortgesetzt.

Wer die Vorgeschichte noch nicht kennt, guckt im Post "[DSA] Mein erstes Mal Das Sschwarze Auge"
Am nächsten Tag wachte unsere wackeres Grüppchen, Golgarit Xerber, Bogenschütze Vito und meine Wenigkeit, Sölder Almin, ausgeschlafen auf, um fest zu stellen, dass die Elfe und ihr Wolf, "Hund" wie ihn mein Söldner nannte, verschwunden waren. Da wir sie nicht fanden schoben wir dies auf das verschroben Verhalten aller Elfen und gingen unserer Wege.

Vito: "Elfen!" *Schulterzucken*
Almin: "Pff, Elfen!" *Schulterzucken*
Xerber: *Schweigen*

Tatsächlich hatte der Spieler der Elfe, Khoriminus, leider keine Zeit, aber sie stößt dann vielleicht bald wieder zu uns, wer weiß





Das Dorf

Daher stapften unsere Helden nun also weiter durch den Wald und stießen dann auf ein kleines Kaff, das nach einigen Probem auf Orientierung und anderes leider niemand kannte.

Mein Charakter suchte zuerst einen Krämer auf und kaufte sich für unverschämt 5 Silber einen Wasserschlauch, obwohl ich nur 25 Silbertaler besaß. Das schien schon verdächtig.

Als Name für das Dorf schlage ich hiermit Hochpreisingen oder Gierschlund vor.

Was macht ein Abenteurer, der etwas auf sich hält, zuerst in einem Dorf? Richtig, er geht in die Taverne oder die Herberge.

Wir entschieden uns für die Herberge, weil die schlicht und ergreifend zuerst ins Auge fiel.

Dort wollte man natürlich nach dem anstrengenden Reisetag ein weiches Bett, warmes Feuer und gutes Essen, sowie vielleicht noch eine hübsche Schankmaid aufsuchen.

Wie auch der Krämer erwieß sich leider auch die Gastwirtin als überaus goldgierig und verlange doch glatt 25 Taler für ein Bett und Essen, 15 für den Stall.

Auch das gute Zureden unseres Golgariten Xerber konnte das Herz der Herbergsmutter nicht erweichen, auch Geweihte zahlen den Preis wie alle anderen.

Da mein Sölner Almin nicht einmal soviel Geld hatte bereitete ich mich geistig auf eine weitere Nacht im Freien vor.

Unser Borongeweihter wünschte der Hausbesitzerin noch "schöne Träume" und verließ umgehend dieses "Gasthaus", Tsa hat ihren Segen dort sicher nicht, und klopfte spontan an das nächstbeste Wohnhaus, um dort nach Obdach oder günstigeren Schlafmöglichkeiten zu fragen.

Hilfe in der Not

Dort wurde uns bereitwillig geholfen, indem die Bewohnerin uns schnurstracks zurück in den Gasthof folge und die Wirtin zurechtwies, dass es wohl eine Frechheit wäre einen Diener Borons uns seine Begleiter so zu behandeln, was dann dazu führte, dass der Preis spontan auf 15 Heller gesenkt wurde.

Während unser Grüppchen nun zufrieden mit einer Schale Eintopf am Tisch saß trudelten auch die ersten Dorfbewohner für ihr Feierabendbier, wohlgemerkt kostenlos, ein und begannen zu erzählen.

Geschichten

Ein alter Mann, der schon längst bei Boron hätte sein müssen, so wie er aussah, erzählte uns etwas über das Dorf und sein Schicksal. Die reichhaltige Silbermine hatte immer Reichtum für dieses gebracht, ihre Vorkommen erschöpften sich jedoch.

Dies wurde aber nicht etwa auf natürliche Ursachen geschoben, sondern auf einen kauzigen alten Mann, der am Dorfrand wohnt und sich seltsam, wie auch immer, verhielt sowie die angebliche Anwesenheit eines leibhaftigen Dämons in den unteren Ebenen der Mine.

Dieser soll den Mann der hilfbereiten Dame getötet haben und die Suchmanschaften mit seinem schrecklichen Aussehen vertrieben haben, so dass diese geschockt flohen und nie wieder die Mine betraten.

"Das Auge, das schreckliche Auge des Dämons. Weiß und fürchterlich leuchtend in der Dunkelheit."

Die Mine

Wir machten uns dann auf den Weg, um uns ersteinmal von der Anwesenheit des Übels dort zu überzeugen.

In der alten Mine trafen wir auf einen einzelnen Arbeiter, der immer noch nach Silber schürfte, wenn auch vergebens, der uns den Weg zum Dämon wies.

Bewaffnen mit Fackeln versuchte ich die verschlossenen Tür zu den unteren Ebeenen, deren Schlüssel leider nur der ein paar Tage entfernte Baron besaß, wie praktisch, mit kräftigen Fußtritten zu öffnen.

Nach einigem Gezeter und Herumgehüpfe mit schmerzem Fuß musste mir leider von meinen Kameraden aufgholfen werden, tja Patzer, und diese widmeten sich der Tür. Ihren Erfolg schiebe ich auf meine gute Vorarbeit.

In der nur durch unsere Fackel erläuchteten Dunkelheit fanden sich nach einiger Zeit Gebeine. Diese wurden eingesammelt, um sie auf einen Boronsacker zu verfrachten.

Wir vernahmen plötzlich Geräusch und folgten diesem. Dort sahen wir ein Leuchten, dass uns schon das Schlimmste fürchten ließ. Die tanzenden Schatten und das flackende Licht der Fackel ließen dieses dämonisch erscheinen, offenbarten uns dann jedoch die Wahrheit.

Ein etwa Faustgroßer Zirkon steckte in einer mit Silber durchzogen Wand.
Das Auge des Dämons? Davor lag eine Leiche.

Das Auge des Dämons

Gründlich wie wir sind untersuchten wir diese und fanden einen Zettel, der sich als letzter Wille entpuppte.

Hier vermerkte der Mann der hilfreichen Dame, dass er diesen Zirkon gefunden hätte, der seine Familie lange Zeit ernähren könnte. Leider wurden er und seine Mannschaft von Grubengas überrascht und auch noch duruch Steinschlag an der Flucht gehindert.

Sein Ende kommen sehend verfasste er seine Willen. Alles soll an seine Frau gehen.

Da gerade unsere Borondiener den Willen des Toten ausführen wollte, beschlossen wir das Auge des Dämons sowie die Gebeine zur Witwe zu bringen.

Soldat Vito und ich hätten den Stein gerne behalten, aber im Grunde unseres Herzen sind wir doch gut, also siegte der Wunsch des Toten über unsere Gier und wir machten uns auf zurück ins Dorf.

Fortsetzung folgt...