Donnerstag, 28. August 2014

[NerdRage] Rollenspielbücher kaufen

Nachdem ich letztens mit dem guten Quarkbrot (Quarkbrot Youtube-Kanal) mal wieder etwas über Skype gesabbelt habe und wir beide feststellten, dass wir es mögen, Regelwerke nicht nur als PDF, sondern auch phssisch als Buch zu beistzen., da mit sie so gut unterwegs mitnehmen oder abends im Bett lesen kann, sofern man, wie ich, kein Tablet oder ähnliches besitzt.

Außerdem ist das einfach schöner, auch wenn ich PDF gut finde, da man eben die Schrift größer stellen oder schnell nach Stichworten suchen kann. Perfekt für mich ist die Kombination Buch+PDF und dann steigerten wir einander etwas in den NerdRage-Modus, da wir nach einigen möglichen Neuerwerbungen im Bereich RSP-Bücher suchten. Wir mussten leider feststellen, dass es viele alte, und noch viel "leiderer", relativ neue, Bücher nicht mehr oder nur für horende Summen die von der Kreditkarte aus Gold abgehobelt werden müssen, zu erhalten sind. Liebhaberpreise scheinen da oft die Regel zu sein, bei Händlern und ebay.


Schnäppchenjäger


Quarkbrot hat, korrekterweise, erwähnt, dass man ab und zu auch Schnäppchen machen kann, er erwarb etwa die nWoD-Bücher Vampire: Requiem und Vampire: Requiem for Rome zusammen für gerade einmal 60 Euro, was wirklich noch geht.

Auch mir gelang ähnliches, da ich bei einem Resteverkaufs des leider geschlossenen Nerdladens bei mir um die Ecke auch einiges bestellen konnte. Da die Leute aber bis Semptember noch im Urlaub sind, werde ich dann erst sehen, ob ich die Sachen wirklich noch bekomme. Geplant sind für je fünf Euro: Shadowrun (Schattenstädte, Konzernenklaven, Unterwelten, Alamanach der sechsten Welt) und Cthulhu (Sturm über Innsmouth, Terra Cthulhuiana und Cthulhu Dark Ages), sowie etwas für DSA (Wege der Zauberie für zehn und Angroschs Kinder für acht Euro). Das ist wirklich in Ordnung, aber natürlich nicht der reguläre Preis.

Als ich auf rpgnow.com nach einem Regelwerk, CJ Carella's WitchCraft, auf das mich der gute SirPadras (Sir Padras' Youtube-Kanal) gebracht hat, suchte, das ich schon als PDF habe, aber eben auch als Buch möchte, musste ich frustriert feststellen, dass es das dort nur noch als PDF gibt. Andere Regelwerke gibt es aber noch als PDF, Hardcover, Softcover und HC und SC mit PDF, wie ich es mir wünsche.

Also flux bei einem großen Onlinehändler geschaut und es doch tatsächlich gefunden, leider für über 50 Euro, gebraucht und oft auch noch aus den USA, so dass vielleicht noch Zoll und lange Lieferzeiten anstehen. Momentan hadere ich noch mit mir, ob ich mir das kaufen soll.

Wir stellten fest, dass es leider vieles nicht mehr zu "normalen" Preisen, zugegeben, RSP-Bücher sind meist teuer, aber der Markt ist eher klein und die Produktion sicher teuer, weshalb das noch in Ordnung ist, sondern nur noch zu den Liebhaberpreisen. Ich bin aber nicht bereit über 100 Euro für ein Buch zu bezahlen.

Was tun?

Das ist hier die Frage. Wenn es Dinge nur noch als PDF gibt, wohlgemerkt legal gekaufte, nicht irgendetwas das man im Internet "gefunden" hat, dann bleibt wohl nur eines, selber drucken.

Also entweder zuhause drucken und in Ordner heften oder im Copyshop drucken lassen und dann mit der gewünschten Bindung versehen, klassisch geklebtes Softcover, richtiges Hardcover oder, was mir am praktischten erscheint, als Ringbuchheftung, damit man es gut umklappen kann für den Spieltisch, unterwegs oder im Bett.

Dies verursacht aber auch kosten, wir haben mal ein paar Angebote überflogen, und man ist meist mit 30 bis 50 Euro dabei, je nach gewünschter Bindung und Farbe, et cetera.

Also ist es wohl nur eine Rechenfrage, ob man das Original gebraucht zu Mondpreisen kauft oder selbst macht, je nach dem was günstiger ist.

Was bevorzugt Ihr? Wie löst ihr das Problem? Gibt es noch andere Möglichkeiten.

Bei mir kam auch die Frage auf, wie das eigentlich Rechtlich ist. Darf ich mir ein Buch, dass ich legal als PDF gekauft habe, selbst ausdrucken oder verletze ich dann das Copyright. Ich verkaufe das schließlich nicht, sondern es ist nur für den privaten gebrauch.

Warum ist das überhaupt so?
Die Verlage/Autoren müssten doch sehen, dass es Bedarf gibt und viele Spieler die Werke noch haben möchten.

Das müssten doch Gelddruckmaschinen sein, auch wenn Drucken sicher viel kostet, aber man könnte etwa einfach die Lizenzen vergeben und das Print on Demand lösen, was, so vermute ich, immer noch billiger wäre, als die Liebhaberpreise.