Donnerstag, 25. Juni 2015

[The Strange] PreShot 1 zu Dark Spiral

Wir wurden nach Training mit Waffen und Sport sowie anderen Dingen, endlich zu Agenten des Estate ernannt und unsere Chefin gab uns den Auftrag uns beim Wissenschaftler Lawrence Keaton melden. Wir sammeln unsere Ausrüstung und begeben uns zufrieden zu ihm.



Der erste Auftrag: Eskorte

Sogleich teilt er uns mit, mit alkoholgeschwängertem Atem, dass er unsere Fähigkeiten für eine Eskorte benötigt. Er erwartet Besuch aus der Recursion Ardeyn und möchte testen wie lange dies auf Magie basierenden Wesen hier überleben können. Aus Ardeyn soll ein Mitarbeiter des Professors eintreffen und zwei Homunculi mitbringen, grüne (oder die klügere rote) echsenartige aufrecht gehende Wesen, ziemlich bösartig, soweit wir wissen.

Also müssen wir nur vom Torhaus zum Nebengebäude, wo die Untersuchungen stattfinden soll. Dr. Keaton gibt uns noch eine Schlüsselkarte und verabschiedet sich, weil er noch schnell etwas erledigen muss. Na toll.

Durch eine Reihe von ziemlich starken Türken und vielen Gängen sowie einen Aufzug machen wir uns zum permanenten Tor nach Ardeyn auf, um unsere "Gäste" zu empfangen.

Der Torraum erweist sich als erstaunlich unspektakulär. ein kleiner Betonraum, ohne Fenster oder Einrichtung darin. Wir hatten irgenwie mehr erwartet aber standen nun wartend da. Plötzlich sah man ein kurzes Flimmern in der Luft und - plopp! - standen vor uns zwei an Ketten gefesselte grüne Homunculi sowie der Wärter in einer mittelalterlichen Rüstung vor uns.

Wir begrüßen ihn und, neugierig wie ich bin, frage ich ihn erst einmal nach Homunculi und Ardeyn aus, weil ich das eben nur aus den Büchern der Estate kenne, aber noch nicht live gesehen habe.

Der Kerl ist aber irgendwie unfreundlich. Nun, egal, wir machen uns auf und begleiten den Kerl, der sich als Nesch vorgestell hat, aus dem Raum in den großen Gang Richtung Aufzug.

Scheiße trifft den Ventilator

Es läuft auch ersteinmal alles glatt, auch wenn die Homunculi manchmal etwas an ihren Ketten ziehen. Sie zischen vor sich hin, als wir plötzlich ein "Wann geht es endlich los"-Gezische hören, woraufhin die Ketten fallen gelassen werden und die grünen Echsenwesen auf uns losgehen. Verdammt!

Nesh, der "Wärter!", reißt sich den Helm vom Kopf, und den Kopf quasi auch, denn darunter kommt ein roter Homunculus zum vorschein. In den Büchern stand zwar etwas darüber, dass sie ihr äußeres ändern können, aber das war doch etwas sehr unerwartet.

Der Kampf entbrennt und alle zücken ihre Waffen. Unser Vector kümmert sich um um den roten, der Spinner und ich ich um die grünen Homunculi. Das klappt mehr oder weniger gut.

Unser erster Kampf

Ich nutze meine Paradoxkräfte um dem grünen geistige Energiebolzen in den Kopf zu schießen, was dem nicht soviel ausmacht, denn er verbeisst sich doch glatt in meinen Arm. Autsch!. Langsam scheinen die Bolzen zu wirken, auch wenn ich reflexartig mein Messer nutze, woraufhin mir das Teil tatsächlich noch mit seinem zweiten Maul, dass sich in seinem ersten befindet, noch tiefer in den Arm beist. Argh! Nach einiger Zeit fällt das Ding endlich von meinem Arm ab.

Der andere grüne spielt derweil Flummi im Gang, sprich er rennt immer gegen die Wand während er meine Kameraden treffen möchte., was, ihm zum Glück, nicht gelingt.

Einer von uns setzt sein Cypher, eine Monoklinge ein und versucht die Echsenwesen zu Gulasch zu verarbeiten. 

Der rote Oberhomunculus schafft es tatsächlich Mitch zu treffen und dieser wird sogar kurz ohnmöchtig. Nein!

Gemeinsam können wir uns noch halbwegs wehren, aber sonderlich gut sieht es nicht für uns aus, als plötzlich und vor Allem endlich ein Eingreifteam eintrifft und den Homunculi zu Boden schickt. Halleluja!

Der Anführer macht uns erst einmal zur Sau und wirft uns "Special Operations"-Agenten vor die letzen Versager zu sein. Nun, er hat vielleicht nicht ganz Unrecht, aber für unseren aller ersen Auftrag, noch dazu ohne einen erwarteten Kampf, haben wir uns gut geschlagen.

Ich nehme noch schnell Gewebeprobem aus der Matsche, die von den Homunculi übrig blieb und wir gehen damit zu Keaton, um ihn die schlechten Nachrichten mitzuteilen. Der ist zwar wenig begeistert, nimmt aber die Proben an sich.

Als wir ihm mitteilen was genau passiert ist, ist er völlig entsetzt, dass ein roter Homunculus in der Lage war sich als Mensch, noch dazu seinen Mitarbeiter, auszugeben. Welchen Sinn die Aktion der Homunculi hier hatte, können wir aber nicht ergründen.

Immerhin auch ein wenig Lob

Unsere Chefin empfängt uns auch, entschuldigt sich für den Zwischenfall, denn so war das nun wirklich nicht als unsere erste Mission vorgesehen. Im Gegensatz zu den anderen, findet sie, dass wir uns gut geschlagen habe und wir erhalten den Rest des Tages frei. Da wir alle mehr oder weniger verletzt und erschöpft sind, ist uns das sehr lieb.

Gespannt warten wir auf unseren nächsten Auftrag am nächsten Morgen...