Dienstag, 31. März 2015

[D&D5] Der Weg in den Abgrund - Teil 1

Gestern fand eine off-air Runde Dungeons & Dragons 5, mein erstes Mal [D&D5], geleitet durch SirPadras statt und nun möchte ich Euch davon berichten.


Auszug aus dem Tagebuch von Adran Nailo, Nachtbriese wie die Menschen sagen würden, Zauberer und Gelehrter, Wanderer und Entdecker:

2. Mirtul des Jahres 1377 DR, auch Jahr der Heimsuchung genannt, Wobei ich inständig hoffe, dass sich diese Voraussage des Sehers Augathra nicht erfüllen wird.

Endlich ist es soweit, das worauf das ganze Dorf schon lange wartet ist eingetroffen, die Schneeschmelze kommt. Seit einigen Wochen sitze ich nun schon in Brückheim fest.

Brückheim ist ein kleines gemütliches Dorf, am Fluss Aran gelegen, nordöstlich der Hauptstadt Lucantara des Reichess Lutakan, mit äußerst freundlichen fleißigen Leuten, die Reisende wie mich wirklich gut aufgenommen haben. Im Norden liegen die von Zwergen bewohnten Eisenberge, die Handel mit den Menscehn hier treiben.

Auf meinen Wanderungen durch die Natur zwecks Entdeckung und Erforschung neuer Pflanzen und Tiere bin ich hier vorbeigekommen und der Winter machte eine Weiterreise leider unmöglich. Trotz der Zeit habe ich immer noch keinen endgültigen Entschluss gefasst, ob ich nun weiter in den Norden zu den Zwergen reise, oder in den Süden, um die Hauptstadt des Reiches zu sehen.

Zur Zeit habe ich mich im Gasthaus "Im dicken Eber" einquartiert, wo es, für Menschen, relativ gutes Essen gibt. Leider servieren sie hier fast nur Bier als Getränk, aber ich konnte schon einiges über die Kultur der Menschen lernen.

So habe ich auch neue Worte in der Sprache der Menschen gelernt. Bei einer Schankmaid, oder wohl allen Frauen, gibt es etwa Körperteile wie Vorbau oder Hinterteil, die möglichst ausladend zu sein haben, was ich bisher nur von den Häusern der Menschen kannte. Die hiesige scheint dies zu erfüllen.

Während meiner Zeit hier habe einige äußerst interessante Individuen kennenlernen dürfen. Dies sind
Targoutai, einen Halbling-Barbar aus den Ogotai-Steppen,
Andyr Dalinar, einen menschlichen Barden, der eine äußerst spitze Zunge hat und wohlfeine Lieder zum besten gibt. Sie kommen zwar nicht an elfische Poesie heran, aber sorgen durchaus für Wohlgefallen. Sowie
Tox Drozen, einen weiteren Menschen, Sohn eines, mittlerweise verstorbenen Heilers, der aber nicht dessen Profession nachgeht.

3. Mirtul. 1377 DR
Wir, die bereits genannten und ich, wollen zu den Eisenbergen um Zwerge zu sehen. Der Barde wünscht deren Geschichten erzählt zu bekommen, die anderen sind, wie ich, einfach nur neugierig, also haben wir vorhin beschlossen uns morgen aufzumachen. Wir wollen noch zur Krämerin, einer sehr netten Frau, um uns auszurüsten und vielleicht Handelswaren mitzunehmen oder zu erfahren, ob sie Dinge von den Zwergen erwerben möchte.

4. Mirtul, 1377 DR

Was für ein Tag, interessant, aber leider ereignisreicher als wir es uns gewünscht hatten, auf eine negative Weise dazu.

Frohen Mutes machten wir uns auf Richtung Norden am Damm entlang des Flusses, auf dem Treidelpfad. Anfangs kamen wir auch gut voran.

Unser Halbling ging voraus und rief uns zu sich, als er etwas am Ufer entdeckte. Das entpuppte sich als eine von Tieren zerfressene Zwergenleiche, bei der wir einen Ring fanden. Wir nahmen ihn mit um ihn bei den Zwergen abzugeben, da wir einen Unfall vermuteten. Oh, wie falsch wir lagen.

Einige Zeit später tauchte nämlich die nächste Leiche auf, die klar Kampfspuren und Wunden aufwies, jedoch nicht ausgeraubt wurde, da sich Wertsachen wie Ring und Gold noch am Körper befanden. Der Pfeil in der Leiche wies jedoch klar auf Mord hin.


Angespannt begaben wir uns weiter den Weg entlang, als wir Geräusche hörten denen der Halbling sofort nachging. Wir folgten im mit etwas Abstand, als er sich plötzlich niederwarf und uns deutete zurück zu bleiben. Kurz daruf sahen wir auch warum.

Den Hügel herab kamen mehrere Gnolle. Soetwas hatte ich noch nie gesehen, auch wenn ich gelesen hatte, das es hyänenartige Humanoide sind, die äußerst bösartig und blutlüstern sein sollen. Sie stürtzten sich sogleich auf uns.

Mit vereinten Kräften konnten wir sie durch Schwerter und Feuerbolzen, ich bin sehr dankbar diesen Zauber von Meisterin Anglyn gelernt zu haben, besiegen, mussten jedoch feststellen, dass noch mehr von ihnen auftauchten, unmöglich für uns zu besiegen, weshalb wir die Flucht antraten.

Da einer der Gnolle, die leider nicht nur stinken, sonder doch erstaunlich gut kämpfen können. unseren Barden verletzt hatte, erwies sich die Flucht als schwer, vor Allem schien das Blut die Verfolger noch mehr anzustacheln.

Auf der Flucht versuchte ich sie mit einem per Illusionszauber erzeugten Zwerg abzulenken. Das war dumm von mir, denn ich hatte nicht bedacht, dass Gnolle gut riechen können und hier weit und breit kein - lebender- Zwerg war. Diesen Fehler sollte ich zukünftig vermeiden, auch wenn die Illusion zumindest kurzzeitig für Verwirrung sorge, so dass wir die Gnolle töten konnten.
Glücklicherweise beherrscht Andyr einen Heilzauber, den er sogleich auf sich angewendet hat.

Wir kehrten in den nächsten Weiler zurück, warnten die Leute vor den Gnollen und beschlossen hier über Nacht zu rasten, da uns eine Reise Nachts durch den Wald, aufgrund unserer Erschöpfung, nicht ratsam erschien.

Ich bin immer noch schockiert, ob der Ereignisse. Wir haben beschlossen morgen früh zurück nach Brückheim zu reisen, die Leute auch zu warnen und hoffen im Laufe des Tages eine Entscheidung getroffen zu haben, wie es dann weitergehen soll.

Reisen wir weiter nach Süden, oder doch in den Westen, um diese Gegend zu verlassen? Die Hauptstadt schien uninteressant für unseren Barden, er hat dort wohl schlechte Erfahrungen gemacht. Nun, es wird sich zeigen.

Meine Reisegefährten zeigten sich bis jetzt als nette und fähige Begleiter, daher werde ich auch weiterhin mit der Gruppe reisen.

Der Tag war antrengend, daher werde ich nun meditieren und hoffe, dass mir dies Klarheit und ruhe bringt.