Donnerstag, 26. März 2015

[Savage Worlds] Gundabad Strikes - Teil 1

So begab es sich im vierten Zeitalter in der Nähe der Nebelgebirge...

...dass eine SW-Runde im Setting von Herr der Ringe stattfand, geleitet durch den allmächtigen Dunklen Herrscher und Oberork, als SL, Obawaaarghboss.

Unser Anführer Bolg versammelt uns,
Sharku, Uruk-hai Krieger, gespielt von Ataroxx,
Grishbash, Ork Heiler und Schütze, Le me, sowie in der nächsten Runde
einen weiteren Spieler, der dieses Mal keine Zeit hatte, und einige Orks unter unserem Kommando.


Wir wurden zur Grenzkontrolle ausgeschickt, denn der Herrscher Gundabad Bolg, sieht seine Grenzen von dem sich immer mehr ausbreitenden Menschnpack bedroht. Schön, dass ihm das auch endlich auffält. Sharku und ich schwingen uns mit unseren Orkboys auf unsere Wargen und reiten Richtung Grenze.


Unser Trupp kommt gut voran und es passiert nichts ungewöhnliches. Wir wollen nächtigen, erkunden aber noch etwas die Gegend, als wir Rauch sehen und als wir näher kommen auch Gegröhle höhren. Wir schleichen näher und durch unsere Würfe sind wir quasi Orkninjas, denn die Truppe endeckt uns erst, als wir sie ansprechen, da sie sich als Orks entpuppen.

Überraschungsparty

Es zeigt sich, dass es sich um eine weitere Grenzpatrouille handelt, die wohl etwas von ihm Posten ist und ihren Abend mit einer kleinen Party am lagerfeuer ausklingen lassen möchte. Wir beschließen unsere Jungs zu holen. Natürlich machen wir die andere Gruppe erst für ihre Nachlässigkeit zur Sau. Was für ein undisziplinierter Haufen Maden.

Während wir sie Niedermachen hören wir Schreie, wohl orkische, also schnell zurück zu unserem Trupp. Dort stellen wir leider fest, dass wir von einer Horde Menschen angegriffen werden. Frechheit, die werden auch immer dreister.

Nachdem Pfeile in Kniee geschossen und Schwerter in Bäuche gerammt wurden kommen unsere Wargen hinzu uns zerfetzen den Rest der Menschen. Brave Hunde!

Die Angreifer haben nichts großartig wertvollig Gut dabei, aber einige warme Pelze für uns und leckeres Menschenfleisch können wir ergattern.

Leider haben wir den Verlust eines Wargs zu beklagen, dessen Reiter aber beschließt ihn zu essen, also mehr Proviant für uns.

Ein Königreich für einen Warg

Am nächsten Tag wollen wir losreiten, stellen aber fest, dass uns ein Warg fehlt und zwei unserer Jungs gereiten in Streit, ob man jetzt gemeinsam einen Warg reitet, oder ein Ork läuft. Der Kommentar, dass ein Warg viel zu schwach wäre zwei Orks zu tragen beschert dem fetten Ork böse Blicke der Warge, die schließlich die schwarze Sprache beherrschen. Sharku merkt, mehr als Scherz an, dass man das eben auskämpfen müsste und feixt noch herum, als die beiden Orks auch schon aufeinader losgehen. Wir, als Chefs lehnen uns entspannt zurück und wider Erwarten gewinnt der kleine dünne Ork. Also wäre geklärt wer reiten und wer laufen darf. Prächtig.

Der alte Mann und die Ebene

Nach einiger Zeit gelangen wir zu einem festen Grenzposten, der früher einmal ein Bauernhof der Menschen war, den die ehemaligen Besitzer aber durch plötzliches Frühableben nicht mehr benötigten.

Der Wachposten schickt uns hinein zum Chef, einem alten Ork mit verkümmertem Bein, der auf seinen Streitkolben gestützt die ganze Zeit auf die Ebene starrt. Nach etwas gutem Zureden erzählt er uns, dass er zwei Gruppen Menschen gesehen hat, die hier nichts zu suchen hätten, das aber nicht als meldenswert erachtet hat. Wir berichten ihm vom Überfall, was ihn nicht unbedingt fröhlicher macht, aber immerhin können wir einen neuen Warg bekommen. Weiter geht es.

Auf unserer Patrouille entdecken wir nicht einfach nur Menschen, nein, wir finden eine verdammt Befestigung, nämlich ein Lager mit Wachttürmen und mit einer Holzpalisade umgeben. Menschen! Welcher Idiot kommt auf die Idee ein Lager nur mit Holz zu schützen, es gibt schließlich Feuer?

Wir, inbesondere Sharku, erkunden die Umgebung und beobachten das Lager, so dass wir Informationen sammeln können. So kennen wir deren Wachezüklen und ihre ungefähre Stärke, die sich leider als zu stark für uns erweist, weshalb wir einen Reiter nach Gundabad schicken, der Verstärkung holen soll.

Auf diese warten wir imer noch, denn damit endete der Abend aufgrund der fortgeschirttenen Uhrzeit.

Weiter geht es am 31. April. Waaargh!