Freitag, 24. April 2015

[Pathfinder] Die Sphäre des Leidens - Charakter Morgrym

Heute abend ist wieder eine Pathfinderrunde mit dem schönen namen "Die Sphäre des Leidens" angesagt, und ich harre der Dinge die da kommen.

Dazu habe ich mir einen Duergar Kämpfer gebastelt, den guten Morgym und er braucht nun noch etwas Hintergrund.

Es ist so, dass er schon eine Person aus der Gruppe kennt, weil er momentan mit ihr unterwegs ist, nämlich die vom V-L-Tier verkörperte Drow Chandra T'lark.

Name:     Morgrym Grunyargun (Sohn des Grunyar)
Rasse:    Duergar
Typ:         Fighter (Zweihandwaffe)
Alter:       71 Jahre
Größe:     150 cm

Aussehen:  grau-schwarze, raue Haut, schwarz-graue Haare, Bart mit vielen Zöpfen, die mit silbernen und goldenen Zierbändern und Perlen gespickt sind, Augen wie Bernstein mit einem leicht irren Blick oder wahlweise guckt er recht verkniffen und er schimpft auch gerne über Alles und Jeden. Sein Körper ist mit Tattoos verziert, Runen und Zeichnungen, auch auf seiner Glatze. Dazu trägt er einen Lammelenrüstung aus Leder.  

Warum bin ich von den Duergar weg:
Mein Vater Grunyar ist alt und wird langsam schwach, jedoch schon lange Häuptling unseres Stammes, und mein älterer Bruder, Arak, soll sein Nachfolger werden. Für mich gibt es keine wichtige Aufgabe, außer vielleicht Soldat für meinen Bruder sein, der mich gerne auf gefährliche Missionen schickt, weil er fürchtet, dass ich ihm doch noch den Thron streitig machen könnte.

Das lasse ich nicht auf mir sitzen, möchte das nun wirklich machen und fordere ihn zum Duell, überzeugt von meiner Stärke. Leider verlässt diese mich und ich scheitere. Mein Bruder tötet mich nicht einfach, nein, er will mich daraufhin als Sklave verkaufen, lässt mich vorher aber noch von seinen Schlägern im Haus meines Vaters zusammen schlagen. Dieser guckt mit einer Mischung aus Verachtung und Zorn zu.

Ich greife mir den Steinbrecher, einen großen Hammer, meines Vaters und schlage die Köpfe der Schergen zu Brei. Mein Vater guckt entsetzt und sagt nur leise: “Für dich gibt es hier keinen Platz mehr, fliehe weit weg und suche dort dein Glück.”. Als ich das Haus verließ, sah ich etwas, dass ich nie zuvor sah; einen Träne auf der Wange meines Vaters.

Der Zorn brodelt, aber er ist im Recht. Der Rachedurst ist groß, aber ich kann ihn - noch - nicht besiegen, meine Vernunft obsiegt jedoch, auch wenn ich ziemlich wütend über die Ungerechtigkeit der Welt bin.

Nun muss ich fliehen und verlasse meinen Stamm vermutlich für immer. Aber immerhin bin ich noch frei und habe einen Hammer.

Wie traf er die Drow (Chadra T´lark)
Ich stand bei Händler in einer Stadt als mich eine Drow anrempelte, während sie an mir vorbei rennen wollte. Ich tastete nach meinem Geldbeutel, hielt sie fest, “Pass doch auf!”, sie zappelt und droht: “Lass mich los, Abschaum!”, zieht ihr Rapier und in ihrer Hand kanalisiert sich gebalte Magie, als drei Verfolger auftauchen und mich beschimpfen, ich solle die Flüchtige ausliefern.

Drow-Anführerin: “Habt ihr jetzt einen Beschützer, verfluchtes intrigantes Miststück? Dieser hässliche Verschnitt eines Zwerges wird Euch auch nicht retten.”

Dann dämmert es mir, manchmal bin ich nicht so schnell.
“Sagt mal, habt ihr mich gerade Zwerg genannt? Ich bin ein Duergar du schwächliche Elfenschlampe!”

Mit vor Galle triefender Stimme und voller Inbrunst befiehlt sie:
“Tötet sie beide!”

Da kreist der Hammer und Herr Steinbrecher ist ziemlich schlecht gelaunt.

Drei Verfolger werden besiegt, aber es kommen noch zwölf mehr.
Die Drow und ich blicken einander an und fliehen gemeinsam. Anfangs mögen wir einander nicht, aber mit der Zeit erkennen wir, dass wir einander gut ergänzen und einiges gemeinsam haben, beide sind nicht bei ihrem Volk, und hey, beide hassen Drow. Warum sie flüchtig ist und auf ihr Volk momentan nicht so gut zu sprechen ist, ist eine andere Geschichte. Das werdet ihr hier später erfahren. 

Unsere gemeinsamen Abenteuer werde ich hier festhalten. Auf bald!