Donnerstag, 18. September 2014

[Pathfinder] Kadaverkrone Teil 5

Liebe Freunde der gepflegten Geisterjagd, begleitet uns doch bei unserer Erkundung der abgebrannten Ruine des Gefängnisses Schreckenfels. Was werden wir dort finden? Oder was findet uns? Werden wir siegreich sein oder mit eingeklemmten Schwanz winselnd davon rennen?

Who you gonna call?

Wir waren also nun im Gefängnis und erkunden diesen verfluchten Ort weiter. Aus der Tür heraus führt ein Gang zurück zum Eingang des Hauses. Soweit so gut. Wir finden dort weitere Türen, manche gehen auf, die meisten nicht, wie unhöflich, führen aber leider nirgendwo hin oder man kommt nicht durch (Railroading, Skandal!).

Wir finden noch einige Gänge, die wir aber ignorieren. Als wir einen großen Raum betreten erscheint plötzlich ein Skelett, das aber, anstatt uns anzugreifen, einfach nur einen markerschütternden Schrei von sich gibt und dan verschwindet. Auch gut. 


Aua! Wer war das?

Doch plötzlich schreit Ventus auf, weil ihn ein Stück Holz getroffen hätte. Der Wunde nach zu urteilen war dies auch keine Einbildung. Verdammte Geister. Dies tritt immer wieder auf, der eine wird von einem Stück Holz getroffen, ein anderer durch einen Stein, und es gibt nicht viel was wir dagegen machen können. 

Wir wenden uns, vom Eingangstor gesehen, nach links und erforschen den Gang. Es scheint nicht viel los zu sein, als ich jedoch nach bösem suche, finde ich eine Gestalt hinter dem Zwerg, aber da ist niemand.

Besagter Bandor guckt sich einen ziemlich verstaubten Spiegel in einem Waschraum an. Soweit so normal. Eher unerwartet ist jedoch das, was im Spiegelbild erscheint. Er sieht jemanden von uns, wir sind jedoch um die Ecke. Durch sein Gerede mit uns, wie er zumindest denkt, werden wir aufmerksam und gucken uns dort auch einmal an. 

Spieglein, Spieglein an der Wand, wer ist der schönste Affe im ganzen Land?

Wir finden alle unterschiedliche Spiegelbilder, selbst als die Elfe und der Zwerg zeitgleich hineingucken. Einer sieht andere Leute unserer Gruppe, dann nur sich, andere Totenschädel und wieder andere überhaupt Nichts. Verwirrend.

Wir finden unterwegs mehrere Stapel Papier, offensichtlich alte Dokumente des Gefängnisses, die wir mitnehmen, um sie später durchzusehen und entdecken obendrein noch das Büro des Gefängnisdirektors. Ventus möchte erst hinein, geht dann aber zurück, weil hier alles unberührt und Staubbedeckt ist, und vor allem die Stühle noch ganz, was ihn, nach seiner Erfahrung mit den fliegenden Holzstücken, doch etwas verunsichert. 

Panzerknacker

Dort befindet sich ein Safe (Yeah, Loot!) dem wir sogleich zu Leibe rücken. Nach einigen Mühen öffnet sich dieser auch, Säure sei Dank, und wir finden über 900 Münzen in einer Schatulle, dazu noch Heil-, Wiederherstellungs- und Schlaftränke. Zufrieden entscheiden wir, es für heute sein zu lassen und in Kendras Haus zurück zu kehren. 

Zumindest haben wir das vor, doch irgendjemand, oder etwas, wühlt in meiner Tasche herum. Nichts fehlt, im Gegenteil, es wurde ein kleiner schwarzer Stein hineingelegt, der sich als schwach magisch entpuppt. Wir finden heraus, dass er dazu genutzt wird, jemanden für einen Fluch zu markieren. Offensichtlich hat jemand etwas gegen uns, oder zumindest mich, denn man will einen Fluch schicken. Nicht sehr nett. 

Ventus möchte den Stein behalten, Dala ihn im hohen Bogen weg schlagen, nachdem meine positive Energie nichts gebracht hatte. Ventus spielt ein wenig damit herum, wirft ihn hoch und fängt ihn, aber bei dritten Mal, bleibt der Stein einfach oben in der Luft. Schwerkraft ist so Mainstream. Dala tippt ihn an und er schwebt langsam weg. Unser Nekro...äh...Magus, steckt ihn ein, aber Dala droht ihm, Ventus einfach mit dem Stein zusammen mit ihrem Morgenstern weg zu schlagen. Draußen gibt Ventus nach und will ihn übergeben, aber er ist weg. 

Mutprobe

Als wir das Haus verlassen raschelt es im Gebüsch und Dala untersucht das. Wir finden einen Jungen und kurz darauf noch weitere Kinder, einen älteren Jungen und zwei Mädchen. Wie sich herausstellt läuft, wieder einmal, eine der bei der Dorfjugend wohl recht beliebten Mutproben. Ziel dieser ist es einen Ziegelstein aus dem Haus im Gefängnishof zu holen. Wir schicken den kleinen hinein, haben aber ein Auge auf ihn, falls doch Geister oder Ratten auftauchen. Zu unserem Entsetzen bricht auf einmal das Ziegelhaus zusammen, mit dem Jungen darin. 

Erleichterung tritt auf, als er sicher wieder auftaucht und Dala, Endrin und Bandor streiten sich, weil der Zwerg den Jungen zur Mutprobe ermuntert hatte. Ventus und mir knurrt der Magen, also maschieren wir los Richtung Heim. 


Mahlzeit!

Dort liegt eine Notiz von Kendra, das sie in einer Taverne sei und wir gerne nachkommen könnten. Dies machen wir, außer Bandor, er möchte erst einmal Baden. Na gut, so sei es.

Wir finden uns in der Taverne ein und dort den Besitzer des Magierbedarfladens. Endrin und Ventus entschuldigen sich für ihr Verhalten und Kendra hat auch schon ein gutes Wort für uns eingelegt. Dies hat wohl geholfen, denn wir erhalten Rat und Tat. Zuerst wird jedoch gegessen. Der Wirt gibt kreative unheimliche Namen für Speiß und Trank, Geister hier, Totenmahl dort, aber es entpuppt sich als wirklich gutes und reichhaltiges Essen, das obendrein kostenlos ist, weil uns Kendra einlädt. Bier und Wein fleißen reichlich. 

Wir zeigen die Notiz vor auf der ich die Runden an der Gefängnismauer notiert hatte. Der Magier erklärt uns, es handele sich um nekromantische Runen, die einen Geist von dem Ort befreien, an der er gebunden ist. 
Wir vermuten, jemand möchte den Geist des Gefängnisdirektors Hawkren loswerden, was sicher keinen guten Zwecken dient. Wer das sein könnte, ist aber weiter unbekannt.

Hitzige Spiele

Die Bauern neben uns spielen Karten und einer hat ziemlichs Glück, als aus heiterem Himmel die Spielkarten brennen und sich auch Feuer auf unserem Tisch ausbreitet. Löschen funktioniert nicht, da ist guter Rat teuer. 

Währenddessen guckt sich der Zwergenmönch das Kästchen aus dem Safe an das ihn wie magisch anzieht, und findet darin ein schwarzes Amulett, das er sogleich anlegt und dessen Verschluss darauf verschwindet. aber das stört ihn nicht, denn es ist sein Amulett und wir auch für immer seines, und nur seines, sein, dessen ist er sich sicher. Aber das ist nur fair, er bekommt den Inhalt wir die Kiste. Nun möchte aber auch der Zwergenmagen gefüllt werden.  
 
Die Tür fliegt auf und hinein kommt ein hungriger Bandor, der nur noch sieht, wie, ebenso plötzlich, die Flammen verschwinden, als wären sie nie dagesen. 
Verwirrt nehmen wir unsere Plätze wieder ein. 

Als wir das Kästchen, das Bandor stach und vergiftete, beim Magier vorzeigen, fährt der Magier kurz mit den Fingern am Rand entlang und, schwupps, sogleich war es geöffnet. Hätten wir das früher gewusst. 

Gespannt richteten sich unsere Blicke auf das Innere und wir entdeckten dort einen kleinen Cliffhanger, denn hier haben wir aus erzählerischen und zeitlichen Gründen wieder aufgehört.  

Wie es weiter geht, erfahrt ihr am Mittwoch, 22.10.2014 um 18:00 Uhr ustalaver Ortszeit in der Taverne oder auf dem Youtubekanal von Ben Fischer, unserem hochverehrten Speilleiter (BeiBensBart).

Wir freuen uns auch beim nächsten Mal auf euch. Kritik, Lob und Geldgeschenke sowie Essen oder sexuelle Gefälligkeiten sind natürlich gerne gesehen.