Freitag, 22. Juli 2016

[Pathfinder] CotCT #1 Teil 3 - Gaedren und Chaos

Arnil wurde heute durch die anderen gesteurt, das der Spieler nicht anwesend seind konnte. 

Caecilia, Janka, Scitch und Arnil haben Gaedrens Schläger getötet, bis auf Yargin, den sie nun verhören. Er leistet zwar anfangs noch etwas widerstand, bettelt aber schnell um Gnade, als er erkennt, dass Gaedren ihm nicht helfen wird, und alle anderen tot sind, wobei die Tritte in den Untertleib durch Janka und Caecilia sicher auch halfen.

Brav erzählt er wo sich Gaedren aufhält und wird dann erst einmal gefesselt und genebelt zurück gelassen. Eine gewisse Zufriedenheit stellt sich in der Gruppe ein. Gaedren Lamm ist gefunden und wird heute nacht sterben!

Bevor man sich dem Untergeschoss in dem Lamm sich aufhalten soll, zuwendet, untertersucht die Gruppe erst einmal das brüchige seeuntüchtige Schifff, das am Steg festgemacht ist. Scitch betritt die Krakentorheit und bemerkt eine Spinne, woraufhin er die anderen vor einer möglichen Gefahr warnt.

Spinnen und Dreck

Diese wird schnell zu Fischfutter und an Sharky, der gelangweilte Kreise im Wasser zieht verfüttert, der das Spinnenvieh aber wieder auspuckt.

Auf dem Oberdeck des gammeligen Schiffes ist nichts zu finden, also wendet man sich nach unten, wo man ein Spinnennest entdeckt, das von seinen Bewohnern auch sogleich verteidigt wird.

Die erste Spinne schießt auf Janka einen Netzfaden und behindert sie beim gehen, aber sie wird sogleich von ihren Begleitern befreit. Um die achtbeinigen Krabbelviecher am angreifen zu hindern, werden Murmeln geworfen und die morsche Treppe befeuchtet, was auch Erfolg zeigt. Die erste Spinne kommt zwar noch nach oben, legt sich dann aber mit einem Purzelbaum direkt vor Jankas Waffe, was diese ausnutzt. Eine weniger, bleiben drei.

Etwas unschlüssig gucken die drei restlichen nach oben und werden dafür mit einem Eisgeschosshagel beglückt, was zwei weitere an die Wand tackert. Die letzte möchte ihrer Brüder rächen, erleidet aber sehr schnell das gleiche Schicksal. Sie kammen nicht einmal zum zubeißen, die armen Dinger.

Man findet im Bauch des Schiffes allerlei Dinge, wie Staub, Spinnweben, vergammelts Holz, Fischgräten und Dreck, aber nichts, was auch nur annähernd nützlich wäre, weshalb man sich nun endlich Gaedren zuwendet.

Vom Hauptraum, der außer Schlick und ein bisschen Säure nicht viel enthält, klettert man durch ein Loch auf ein kleines  Boot und gelangt so zum Steg, der zu Gaedren führen soll. Endlich!

Gaedrens Versteck

Unter der alten Fischerei befindet sich noch ein Stockwerk, in dem Gaedren sich die meiste Zeit aufhält. Scitch schleicht sich an die Tür und hört Schrei. Offenbar bettelt ein Mädchen um Gnade. Man versucht in den Raum zu schleichen, wird aber von alten Kauz direkt bemerkt, der wüste Beschimpfungen ausstößt.

Lamm versucht sich noch die Sympathie zu erkaufen, dass die Gruppenmitglieder einander abschlachten, als diese den Raum erstürmen, aber das verpufft wirkungslos. Hier und da wird ein Guidance gewirkt oder Eiskristalle fleigen durch die Luft.

Scitch und Arnil befreien das Mädchen aus den Ketten, mit denen es über dem Wasserbecken hing, in dem Gobblegut, Lamms Haustieralligator lag und versorgen die Wunden, während sich Caecilia und Janka ihrem alten Feind zuwenden.

Lamm war schon immer klug und fragt sich wie dieser Abschaum ihn gefunden hat und Schlussfolgert, dass Zellara wohl doch Hilfe gefunden hat. Er erwähnt noch, dass sie eine schöne Frau sei, er hätte es nicht übers Herz gebracht, dieses schöne Gesicht an Gobblegut zu verfüttern, so wie ihren Sohn. Sie wäre nebenan, wenn man mit ihr sprechen wollte, er könne nun wohl keinen Spaß mehr mit ihr haben. Dies verwirrt unsere Helden, aber man ist hier, um den Verbrecherboss zu töten, nicht für langwierige Gespräche.

Dass man seine Kumpanen abschlachten soll ist wirklich nicht nett, also befielt man genau das Gaedren selbst, indem murderous command auf ihn gewirkt wird. Dieser wirft seine Handabrmbrust weg, zückt sein Messer, sprintet auf den kleinen Übergang über dem Becken und sticht auf seinen Alligator ein. Er hat ihn auch vorher nicht gut behandelt, aber das bringt den schuppigen Kerl doch in Rage.

Splanschbecken und Häppchen

Caecilia und Janke setzen ihr mörderisches Werk fort, indem sie Gaedren einen kräftigen Arschtritt verpassen, der ihn in das Alligatorbecken befördert. Der alte Mann versucht noch wegzukommen, aber Gobblegut schnappt sich direkt seine Beine und zieht in unter Wasser.

Der Alligator beißt ein paar mal zu, Lamm stößt Flüche und Schrei aus, meistens Schreie, und wird Häppchenweise zerbissen. Nun nehmen unsere Helden efreut zur Kenntnis, das Gaedren Lamm von seinem eigenen Haustier getötet wure, das daraufhin gemeinsam ebenfalls sein Ende findet, auch wenn es noch versucht zu fliehen.

"Rache ist ein Gericht, dass man am besten kalt serviert" - altes klingonisches Sprichwort

Es ist vollbracht, der Erzfeind ist tot. Scitch und Caecilia durchsuchen den Raum, finden aber nur ein Seil, daher müssen Gaedrens Schätze, worunter sich auch hoffentlich Zellaras Kartendeck befindet, in dessen Schlafraum nebenan sein. Caecilia macht die Türk auf und wendet sich aufgrund des Gestanks und des Drecks direkt wieder ab, um Scitch das durchsuchen zu überlassen. Damit kennt sich der Rattenmensch aus.

Schätze und alte Bekannte
Oberflächlich finden sich nur Essenreste, Dreck, mottenzerfresesne Kleidung und Gestank in diesem Raum, aber auffallend sind eine hölzerne Hutschachtel und eine Holzkiste.

Die Kiste enthält Gaedrens wertvollsten Besitz, der nach und nach aus den Tüchern befreit wird und sehr unterschiedlich ist:
  • eine Zigarrenkiste aus Teakholz mit Jadeintarsien
  • eine kleine Goldkrone
  • eine Krakenfigur 
  • ein heiliges Symbol Shelyns aus Abalonemuschel
  • einen Zauberstab Magissches Geschoss aus Obsidian
  • eine Figur die zwei einander obszön umschlingenden Succubi
  • einen meisterhaften Wurfstern
  • eine adamantine Pfeilspitze
  • ein paar Beutel Gold
und dann noch zwei besondere Teile, nämlich das gesuchte Turmkartendeck Zellaras und eine Brosche, die einen Imp (eine Art kleiner Teufel) und einen Pseudodrachen (ein heimisches Tier) zeigt, die einander bekämpfen und die klar das wertvollste hier ist.

Als Scitch die Hutschachtel öffnet, findet er eine Überrachung und schiebt die daher nach draußen, damit auch die anderen das sehen können.
In dieser befindet sich der laienhaft präparierte Kopf Zellaras.

Dieser muss auch schon ein paar Tage da drinn sein, wenn man sich die Verwesung, die mit Make-Up kaschiert wurde so ansieht. Das wirft das doch ein paar Fragen auf, das man vor ein paar Stunden noch Zellara geredet hat.

Das Mädchen erklärt noch, dass es an den Alligator verfüttert werden solle, weil es böse war und ist erfreut, das Gaedren und alle anderen tot sind und es nun frei ist.

Die Helden gehen nach oben, und überlegen was sie nun mit Yargin machen, quälen, entmannen und foltern kommt durchaus als Möglichkeit in betracht, und gucken sich ihre Beute an. Dann fällt jemanden ein, dass diese Brosche in einem Aushang der Stadtwache gesucht wurde, denn sie gehört niemand geringen als Königin Ileosa, der Frau des korvosaischen Königs Eodred Arabasti II., die eine Belohnung ausgesetz hat. Jackpot!

Als man in den nahegelegenen Gassen noch ein paar neugierige Lämmchen findet, überlässt man diesen die Entscheidung, wie mit Yargin zu verfahren sei.  Diese stimmen mit ihren Messern die in zahlreichen wütenden Stichen im Körper des Mannes landes über dessen Schicksal ab.

Man verlässt die alte Fischerei, die nun blutgetränkt ist, und verfüttert die Leichen an den Hai, der diese dankbar an nimmt. Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft.

Am Rande der Anarchie

Draußen fällt den Spielern auf, dass es heller und lauter als sonst ist, nicht etwa wiel Zeit vergangen ist und der Tag anbricht, sondern weil es in Teieln der Stadt brennt, man das Geräusch von Schwertkämpfen, Gebrüll und Explosionen hört, offenbar in allen Bereichen der Stadt. Was ist passiert?

Diese Frage beantwortet ein Ausrufer der Stadtwache an der nächsten Ecke.

"Der König ist tot! Der König ist tot! König Eodred Arabati II. ist tot. Lang lebe Königin Ileosa!", der darufhin jedoch aus der eine Ecke des Platzes zustimmende Rufe erhält, wärend aus der anderen "Tod der Hurenkönigin!" und "Die Tronräuberin muss sterben!" erschallen.

Etwas weiter entfernt nutzen einige die Aufruhrstimmung, um Geschäfte leerzuräumen, zumindest so lange, bis die eine Hälft von einer Gruppe Stadtwachen festgenommen und die andere von einer Formation Höllenritter gnadenlos niedergemetzelt wird.

Der berühmte Fluch des Purpurthrons hatte also auch Eodred getroffen. Die Könige und Königinnen auf diesem Stuhl hatten einfach ein kein Glück, sie fanden entweder selbst ein frühes Ende, hatten keine Erben oder ihre Regentschaft war vom Pech verfolgt. Nicht alle, sicher, aber viele seiner Vorgänger waren schon davon betroffen.

 

Zellaras Haus

Unsere Helden beschließen, dass man zu Zellara zurück kehren wird, um das Kartendeck zurück zu bringen und die ungeklärten Fragen beantwortet zu bekommen.

Man erreich auch unbeschadet das Haus, das aber völlig zugestaubt, dunkel und verlassen ist. Als man sich nach Zellara umsieht, erscheint diese aus dem Nichts, und ist verdächtig durchsichtig.

Sie berichtet den vieren, dass diese in der Tat ihren Kopf gefunden hätten. Sie wäre schon eit ein paar Tagen tot, Gaedren hätte für ihr Ende gesorgt, als sie ihren Sohn gesucht hat. Die Karten hatten ihr ein schlimmes Schicksal prophezeit, aber sie konnte nicht anders.

Sie erklärt den Charakteren, dass sie das Kartendeck und sogar ihr Haus behalten könnten, ein Testament, dass sie als Erben einsetzt hatte sie vorsichtshalber vorbereitet, als ihre Karen ihr die düstere Zukunft und auch die mögichen Helden und Heldinnen gezeigt hatte. Sie erklärt noch, dass sie auch als Geist bestimmt Fähigkeiten hat, etwa magische Dinge identifizieren oder Illusionen zu wirken, wie das saubere Haus, in das die Charaktere zuvor kamen.

Verwirrt und müde begibt man sich zur Ruhe, hier schein es relativ ruhig zu sein, vermutlich aufrund der Nähe der Zitadelle der Stadtwache, also sollte die Nacht erholsam sein.

Wer weiß schon was die nächsten Tagen bringen?